Über mich Mein    Name    ist    Hans    Gruber,    Lehrer    an    der HTL   Steyr,   und   engagiere   mich   für   die   Kinder Peruanischer Slums. Als   Theologe   und   diplomierter   Sozialpädagoge haben          mich          schon          immer          die unterschiedlichen   Sozialverhältnisse   in   dieser Welt    interessiert.    Die    Frage    nach    Recht    und Gerechtigkeit      hat      mich      seit      Kindertagen beschäftigt      und      seither      nicht      mehr      los gelassen. Seit   mich   Ende   der   90er   Jahre   ein   paar   Reisen nach   Asien   führten,   kam   ich   zum   ersten   Mal   sprichwörtlich   hautnah   mit   ganz   realen   Slums   in   Berührung,   die aufgrund   der   Finanzkrise   der   sogenannten   Tigerstaaten   insbesondere   in   Bangkok   wie   Pilze   aus   dem   Boden schossen. Die   Armut   schnellte   raketenartig   in   die   Höhe,   viele   tausende   Menschen   verloren   über   Nacht   Hab   und   Gut, Arbeit   und   Wohnung   und   konnten   vielfach   nicht   mehr   in   eine   alte   Heimat   zurück   kehren.   So   bildeten   sich Slums, die es in diesen Tigerstaaten seit geraumer Zeit nicht mehr gab. Als   ich   Ende   2004   zum   ersten   Mal   Peru   besuchte,   sah   ich   die   Bescheidenheit   der   Menschen   überall   in   diesem wunderschönen   Andenstaat.   Aber   erst   Ende   2009   kam   ich   rein   zufällig   in   Kontakt   mit   den   dortigen   Slums,   sah in   welchen   Zuständen   Menschen   geradezu   vegetieren   und   alle   möglichen   Chancen   für   ein   besseres   Leben   vor allem   für   ihre   Kinder   zu   erreichen   suchen.   Genau   dieses   Schicksal   der   Kinder   ließ   mich   nicht   mehr   los   und bewog mich zum Handeln. Seither   ist   sehr   viel   geschehen.   Seit   2013   engagiere   ich   mich   mit   meinen   Schülerinnen   und   Schülern   der   HTL Steyr   im   Rahmen   des   neuen   Projektes   „Rucksack   der   Hoffnung“   für   jene   Kinder   in   den   Armenvierteln   von Lima.   Bis   2016   konnten   wir   1000   Kinder   mit   einem   Schulrucksack   samt   Inhalt   ausstatten,   damit   diese   Kinder endlich die Grundschule beginnen können. Bisheriger   Höhepunkt   war   die   in   Österreich   erstmalige   Maturareise   nach   Peru,   um   vor   Ort   einen   einwöchigen Einsatz   bei   den   Ärmsten   der   peruanischen   Bevölkerung   zu   tätigen.   Ein   kleiner   Schulausbau   ist   in   Planung, weitere    Schüler    sollen    die    Möglichkeit    der    Grundschulbildung    erhalten    und    2018    sollte    eine    zweite Maturaklasse   mit   mir   wieder   auf   Reise   zum   Sozialeinsatz   nach   Peru   gehen.   Hoffen   wir   auf   den   erwünschten Erfolg.
Abschluss der Maturareise 2016 am Machu Pichu